Archiv für den Monat: September 2017

Tag 10 – 11. Juli 2017

Enjoy the silence

Da der Moraine Lake auch recht voll ist, heißt es auch heute wieder früh aufstehen und schnell zum Moraine Lake fahren. Auch hier ist der Parkplatz schon voll. Als wir um 7:45 ankommen, ergattern wir wiedereinmal den letzten RV Parkplatz. Nach dem Frühstück laufen wir zunächst erst einmal den Uferweg bis zum Ende des Sees.

Wieder zurück am Parkplatz geht es dann auf zu einer Wanderung zu den Consolation Lakes.  Gleich zu Beginn müssen wir zunächst ein Geröllfeld mit einigen Wasserläufen und anschließend ein Schneefeld überqueren. Am Schneefeld drehen dann doch einige wieder um und auf dem weiteren Weg trifft man nur noch wenige Wanderer. So kann man den restlichen gut ausgebauten Weg genießen. Die letzten ca. 200m müssen wir dann wieder ein Geröllfeld überqueren. Hier streikt dann meine Frau und ich gehe mit unserer Tochter das letzte Geröllfeld alleine weiter. Belohnt werden wir mit einem Blick auf einen wunderschönen See.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch die Möglichkeit Murmeltiere zu beobachten. Wieder am Wohnmobil angekommen, geht es wieder zurück Richtung Trans-Canada-Hwy #1. Wir verlassen diesen aber wieder recht schnell und fahren auf dem Highway 1a weiter Richtung Banff. Unterwegs sehen wir uns noch den Johnston Canyon an, bevor wir nach Banff fahren. Nach dem Einchecken auf dem Campground fahren wir nochmal in die Stadt zurück und schauen uns dort um.  Banff ist ein nettes aber doch sehr touristisches Städtchen.

Campground: Tunnel Mountain Village II, Site C35, CAD $ 37,80 (mit Duschen)

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Tag 11 – 12. Juli 2017

Rund um Banff

Da wir noch den Ansturm auf die Parkplätze in den Köpfen haben, brechen wir auch heute schon vor dem Frühstück auf und fahren zum Lake Minnewanka. Hier gibt es keine Parkplatzprobleme. Zum Einen ist der Ansturm nicht ganz so groß wie am Lake Louise und zum Anderen wird der Parkplatz auch von Park Rangern überwacht und auf den RV Parkplätzen dürfen auch nur RVs parken.

Nach den Frühstücken geht es dann zum See. Eigentlich wollen wir hier eine Bootstour machen, aber nachdem wir die Boote in Augenschein genommen haben, entscheiden wir uns doch dagegen. Zum Einen sind die Preise recht gesalzen, zum Anderen sind es relativ kleine und komplett geschlossene Boote, sodass dies keine guten Bedingungen sind, um eine freie Sicht zum Fotografieren zu haben.

Also geht es auf zu einer Wanderung entlang des Sees.  Wir gehen den Uferweg und nach einer halben Stunde Wanderung nimmt auch wieder der Trubel ab und es wird ruhiger. Wir gehen bis zum Cascade River. Ab dort müssen wir den Uferweg verlassen, da der weitere Weg auf Grund von Bären nur eingeschränkt begehbar ist. Wir entscheiden uns am Cascade River entlang den Steward Canyon noch ein Stück hineinzugehen.

Am Nachmittag schlendern wir dann noch einmal durch Banff und kehren schließlich zu unserem Campground zurück.

Campground: Tunnel Mountain Village II, Site C35, CAD $ 37,80 (mit Duschen)

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Tag 12 – 13. Juli 2017

Columbia Icefield

Da wir uns mittlerweile an das Losfahren vor dem Frühstück gewöhnt haben, machen wir das heute auch so. Wir fahren auf dem Hwy 1a in Richtung  Lake Louise los und suchen uns ein schönes Fleckchen für das Frühstück. Unterwegs sehen wir wieder Rehe.

Am Lake Louise wechseln wir dann auf den Icefield Parkway und fahren Richtung Columbia Icefield. Auf der Strecke gibt es dann noch einige Stops um die Landschaft zu genießen. Unter anderem halten wir am Bow Lake und am Peyto Lake. Am Peyto Lake wird es dann wieder voll.

Am Columbia Icefield angekommen, suchen wir uns einen Parkplatz und essen erst einmal zu Mittag. Dann geht es auf bis zum Fuß des Icefield.

Unterwegs sehen wir immer wieder Schilder in welchen Jahren der Gletscher bis wohin reichte und sind sehr erschrocken, wie schnell und weit der Gletscher bereits zurückgegangen ist. Nach dem Spaziergang zum Gletscher besuchen wir noch kurz das Visitor Center, bevor wir uns auf die Weiterreise machen.

Wir lassen das Columbia Icefield hinter uns und folgen dem Icefield Parkway weiter in Richtung Jasper. Unterwegs halten wir noch einige Male an, um uns umzuschauen. Bei einem unserer Stopps sehen wir auch Schneeziegen am Highway. Der nächste längere Stop ist dann an den Athabasca Falls. Von hier aus folgen wir dem Hwy 93a bis zu unserem heutigen Campgroung, dem Wabasso Campground.

Hier gehen wir noch etwas auf den Wanderwegen rund um den Campground spazieren und ich nutze das tolle Nachmittagslicht um noch einige Fotos zu machen.

Campground: Wabasso, Site C47, CAD $ 21,50

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Tag 13 – 14. Juli 2017

Ein Tag in Jasper

Heute ist mal Ausschlafen und Frühstücken auf dem Campground angesagt. Da auf Grund der Waldbrände der Wells Grey National Park geschlossen ist, ist auch einer unserer Campgrounds für die nächsten Tage abgesagt. Wir brauchen also eine Alternative. Nach einer Stadtbesichtigung haben wir etwas länger im Visitor Center zugebracht, um nach einer Alternative zu suchen und zu reservieren. Am frühen Nachmittag fahren wir zu unserem heutigen Campground dem Wapiti zurück. Wir verbringen den Nachmittag am Flussufer des Shoeshone River.

Wapitis sehen wir zu dieser Jahreszeit leider keine auf dem Campground. Da es in Alberta keine Probleme mit Waldbränden gibt, haben uns für heute eine Fire Permit gekauft und lassen den Abend am Lagerfeuer ausklingen.

Campground: Wapiti, Site A22, CAD $ 27,40 (mit Duschen)

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Tag 14 – 15. Juli 2017

Maligne Lake

Nachdem wir gesten ausgeschlafen haben, heißt es heute wieder früh raus und unterwegs Frühstücken. Wir wollen zum Maligne Lake und rechnen dort ebenfalls wieder mit etwas mehr Andrang. Das frühe Losfahren hat sich gelohnt, wir können problemlos parken. Während des Frühstückes füllt sich der Parkplatz und für RVs sieht es schlecht aus, da die RV Parkplätze wieder von PKWs vollgestellt werden.

Wir packen unsere Rucksäcke und machen uns los. Wir wollen eine kleine Rundwanderung zum Moose Lake machen. Der Moose Lake ist ein kleiner sehr schön und ruhig gelegener See. Auch auf diesem Weg treffen wir nur wenig Wanderer im Vergleich zu der völlig überlaufenen Uferpromenade des Maligne Lakes. Nach der Wanderung machen wir uns auf den Rückweg.  Unterwegs sehen wir dann noch eine Gruppe Dickhornschafe mit Jungtieren.

Als wir am Maligne Canyon ankommen, versuchen wir unser Glück und schauen ob wir noch einen Parkplatz bekommen. Wir haben Glück und ergattern nach einer kurzen Wartezeit einen Parkplatz und machen uns auf den Weg durch den Canyon. Der Canyon ist geprägt von tiefen und beeindruckenden Schluchten. Wir laufen bis zur fifth Bridge und machen uns dann wieder auf den beschwerlichen, stetig bergauf gehenden Rückweg. Am frühen Abend kommen wir dann auf unserem Campground dem Whistlers an.

Campground: Whistlers, Site 30AA, CAD $ 27,40

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Tag 15 – 16. Juli 2017

Wir wechseln wieder die Zeitzone

Nachdem anstrengenden gestrigen Tag, schlafen wir heute wieder aus und frühstücken gemütlich auf dem Campground. Wir fahren noch einmal nach Jasper, um unsere Vorräte aufzufüllen. Dann geht es weiter zum Mount Robson Provincial Park.

Von Jasper aus geht es dann auf dem Trans-Canada Highway #16 oder auch Yellowhead Highway ab in den Mount Robson Provincial Park.

Am Yellowhead Pass verlassen wir dann Alberta und stellen unsere Uhren eine Stunde zurück auf B.C. Zeit. Bevor wir den Campground anfahren, sehen wir uns noch im Mount Robson Vistor Center um und erkundigen uns bei den Rangern nach geeigneten Wanderungen für den morgigen Tag.

Unser Ersatz Campground für den Wells Gray Provincial Park ist der Robson Meadows Campground, der in unmittelbarer Nähe zu unseren heutige Campground liegt. Nachdem die Tour für den morgigen Tag beschlossen ist, geht es zum Robson River Campground. Mit 20 Stellplätzen ist dies ein recht kleiner Campground der direkt am Fluss liegt. Den Nachmittag verbringen wir mit einem Spaziergang am Flussufer.

Campground: Robson River , Site 12, CAD $ 28.30

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Tag 7 – 8. Juli 2017

Ein Campground in der Stadt

Heute folgen wir den Trans-Canada-Highway #1 weiter in Richtung Glacier National Park. Auf dem Weg zum Glacier Natinal Park gibt es rechts und links des Highways zahlreiche kleine Wanderwege. Einer dieser Wanderwege, den wir gehen wollen, ist der Skunk Cabbage Broadwalk Trail. Unsere Wanderung wird aber bereits nach rund 100 Metern durch zwei Park Ranger gestoppt. Direkt hinter der nächsten Ecke hält sich ein Schwarzbär auf. Wir nutzen die Gelegenheit und Unterhalten uns mit einer der Park Rangerinnen und erhalten zahlreiche Infos über die Natur und die Umgebung. Nachdem aber bald klar wird, dass sich der Bär wohl länger im Gebiet des Trails aufhalten wird, und dieser solange gesperrt bleibt, fahren wir weiter.

Unser nächster Stop ist das Visitor Center des Glacier Nationalparks. Die Visitor Center im Allgemeinen bieten sehr viele Informationen rund um die Gegend an und sind wie kleine Museen eingerichtet. Außerdem nutzen wir die Aufenthalte um kurze Grüße per WahtsApp nach Hause zu senden, und Familie und Freunde mit Bildern aus Kanada zu versorgen.

Am späten Nachmittag erreichen wir dann Golden. Nach einer Stadtbesichtigung machen wir uns dann zum Campground auf. Unser erster Campground in der Stadt. Leider ist dieser Campground in keinster Weise mit denen in den Nationalparks zu vergleichen. Die Stellplätze liegen alle dicht zusammen. Natur und Bäume zwischen den Stellplätzen sind eher selten. Der Stellplatz ist mit Strom und Wasser ausgestattet. Wir nutzen die Gelegenheit um Handys, Fotos und Akkupacks aufzuladen. Ansonsten ist der Campground eher ernüchternd. Duschen sind zwar vorhanden, kosten aber nochmal einen Dollar pro 6 Minuten extra.

Campground: Golden Muncipal, CAD $ 42,00 mit Strom und Wasser

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Tag 8 – 9. Juli 2017

Ein sehr spezielles Fahrmanöver

Heute ist frühes Aufstehen angesagt. Der erste Anlaufpunkt für heute ist eine der Top Attraktionen und deshalb ist mit viel Andrang zu rechnen. Wir fahren noch vor dem Frühstücken los. Am Emerald Lake angekommen, ergattern wir den letzten RV Stellplatz und machen uns erst einmal Frühstück. Nach dem Frühstück geht es zum See. Hier sind bereits unzählige Touristen am Seeufer anzutreffen. Wir sehen uns kurz um und begeben uns direkt auf den Uferweg, um den See zu Fuß zu umrunden. Nach einigen Metern nehmen dann auch die „fotowütigen“ Touristen deutlich ab. Wir genießen den idyllischen Rundweg mit immer wieder faszinierend Blicken auf den See und die umliegenden Berge.

Nach dem Rundweg geht es weiter auf dem Trans-Kanada Highway #1 nach Field. Im Visitor Center erkundigen wir uns nach den Takakawa Falls und beschließen diese ebenfalls noch zu besuchen. Die Anfahrt zu den Falls ist etwas „speziell“: Auf den Straße zu den Falls gibt es zwei sehr enge Kehren. Alle Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als 7,5 Metern müssen hier in die Kehre einfahren, und dann rückwärts den Berg hinauf bis zur nächsten Kehre. Dann geht es wieder vorwärts weiter.

Nach diesem kurzen Mannöver ist die restliche Streck problemlos zu fahren. Am Parkplatz angekommen sind wiedereinmal zahlreiche RV Parkplätze mit PKWs zugestellt. Aber wir finden dennoch einen Platz. Nach einen kurzen Spaziergang sehen wir dann den gewaltigen 234m hohen Wasserfall. Auch wenn hier wieder viel Betrieb ist, die Anfahrt hat sich absolut gelohnt. Dann geht es weiter zu unserem Campground am Lake Louise. Die Stellplätze am Lake Louise liegen aber teilweise auch etwas enger zusammen, sind aber dennoch recht schön im Wald gelegen.

Campground: Lake Louise Trailer, Site 118 mit Strom, CAD $ 38,30 (mit Duschen)

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Tag 9 – 10. Juli 2017

Anstengend aber es lohnt sich

Da wir am Vortag bei der Anfahrt schon den Andrang rund um Lake Louise und Moraine Lake gesehen hatten, ist heute wieder frühes Aufstehen angesagt. Noch vor dem Frühstück brechen wir zum Lake Louise auf. Auf dem Parkplatz angekommen, gibt es erst einmal Frühstück bevor wir zum Lake Louise laufen. Am See und rund um das berühmte Fairmont Hotel ist ein riesiger Menschenandrang. Deshalb geht es recht zügig los zum Trail in Richtung Lake Agnes. Der Weg ist zwar anstrengend, da er fast nur bergauf geht, aber die Ausblicke zwischendurch lassen uns durchhalten. Wie hier bei einem Zwischenstopp am Mirror Lake.

Am Lake Agnes Tea House angekommen ist eine größere Pause und Fotostop angesagt, bevor es auf den Rückweg geht. Auf der Rückfahrt in Richtung Campground wird unsere Hoffnung am Nachmittag noch zum Moraine Lake zu fahren recht schnell zerschlagen. Wir schauen noch kurz im Lake Louise Visitor Center vorbei und beschließen dann wieder zum Campgroung zurück zufahren. Den Nachmittag verbringen wir dann mit einem Spaziergang auf einem der zahlreichen Wegen am Campground.

Campground: Lake Louise Trailer, Site 118 mit Strom, CAD $ 38,30 (mit Duschen)

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Tag 1 – 2. Juli 2017

Kanada wir kommen

Endlich ist es soweit und der langersehnte Urlaub steht unmittelbar bevor.

Nach einem gemütlichen Frühstück geht es dann gegen Mittag mit dem Bus zum Flughafen. Da wir uns entschieden haben das Gepäck bereits per  Vorabend-Check-In aufzugeben, fahren wir gemütlich nur mit Handgepäck zum Flughafen.

Um 14:00 soll es dann losgehen. Da unser Flieger mit Verspätung in Frankfurt ankommt und auch noch mit dem falschen Essen beladen wird, geht es dann mit rund 45 Minuten Verspätung endlich los. Nach einem ruhigen Flug landen wir dann in Montreal.

Hier werden dann auch direkt die Einreiseformalitäten erledigt. Danach holen wir unser Gepäck ab und müssen es wieder einchecken. Somit ist die Wartezeit auf den Anschlussflug sinnvoll genutzt. Pünktlich um 21:00 Uhr Ortszeit landen wir in Vancouver.

Da alle Formalitäten bereits erledigt sind, können wir nach dem Abholen des Gepäcks direkt mit dem kostenlosen Shuttelservice zum Hotel fahren.

Durch die günstigen Flugzeiten haben wir keine Probleme mit der Zeitverschiebung, denn wir kommen um 22:00 Uhr Ortszeit am Hotel an und gehen schlafen.

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